Vor einem Jahr lief das Projekt „Pflege vor Ort“ in der Gemeinde Wiesenburg/Mark an. Seitdem ist einiges passiert. Über diverse Veranstaltungen – von Vorträgen und Beratungen bis hin zu Bewegungsangeboten und Workshops zur sozialen Aktivierung – konnte Seniorinnen und Senioren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden. Im ländlichen Raum ist das nicht immer einfach. Aber genau dort setzt das Projekt, welches über das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Brandenburg (MASGZ) im Rahmen des Paktes für Pflege gefördert wird, an.
Über das Projekt konnte auch eine mobile Teleskoprampe für das Dorfgemeinschaftshaus im Ortsteil Reppinichen angeschafft werden. Nunmehr sorgt die neue Rampe dafür, dass Barrierefreiheit für pflegebedürftige Menschen hergestellt ist und pflegebedürftige Bürgerinnen und Bürger weiterhin selbstbestimmt und wohnortnah am sozialen Leben teilnehmen können.
Damit nicht genug. Um das Projekt „Pflege vor Ort“ in der Gemeinde Wiesenburg/Mark und den 13 Ortsteilen künftig noch intensiver mit Leben zu erfüllen, unterzeichneten der Wiesenburger Bürgermeister Marco Beckendorf und Ronald Dorczok, Vorstandsvorsitzender des DRK Kreisverbandes Potsdam/Zauch-Belzig e.V., jetzt eine Kooperationsvereinbarung.
Unter dem Motto „Wiesenburg gegen Einsamkeit im Alter“ soll die durch die Pflege vor Ort Koordinatorin Bärbel Kraemer begonnene Arbeit fortgesetzt und gemeinsam mit dem Team des DRK-Pflegedienstes Wiesenburg weiter ausgebaut werden. Kurse für Seniorinnen und Senioren, von der Ersten Hilfe bis zur Ernährungsberatung, Musikveranstaltungen und das mobile „Plaudercafé“, Workshops und Beratungsangebote sind angedacht und sollen dazu beitragen, dass Gefühl des Alleinseins zu lindern und ältere und unterstützungsbedürftige Bürgerinnen und Bürger wieder stärker in das gesellschaftliche Leben einzubinden. Damit werden Voraussetzungen geschaffen, die auch in Zukunft den alternden Menschen ein selbständiges Leben in ihrem gewohnten Lebensumfeld ermöglichen.
Für Rückfragen steht Ihnen die „Pflege vor Ort“ Koordinatorin Bärbel Kraemer unter der Telefonnummer 0155 65054169 oder per Mail zur Verfügung.